Wigand Lange:
Mein Freund Parkinson
Eine Erfahrung
185 Seiten, ISBN 978-3-86612-022-8
5. Auflage
Pendo Verlag 2008
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Wigand Lange ist ein Schriftsteller, der an Parkinson erkrankt ist. In seinem Buch „Wenn Parkinson kommt. Meine Erfahrungen mit einem ungebetenen Gast“, das 2007 erschienen ist, verabschiedet sich Lange nach 11 Jahren Krankheit von seinem „Freund“ Parkinson. Es ist interessant zu lesen, wie er seine verborgenen inneren Heilkräfte entdeckt hat. Daher interessierte ich mich - wie viele andere Leser auch - für sein erstes Buch „Mein Freund Parkinson“, das nunmehr in einer aktualisierten und erweiterten Auflage im Pendo Verlag erschienen ist.
In hoher literarischer Qualität schildert er hier seine ersten Begegnungen und Erlebnisse mit seinem neuen „Freund“. Themen sind u.a. das Erscheinungsbild der Krankheit, die Frage der Schulmedizin oder alternative Therapien, Krankheit als Weg, Krankheit als Selbstheilung, neues Leben in neuen Dimensionen, Schreiben mit Parkinson. Mich hat das Buch begeistert und gepackt, um viele Erfahrungen reicher gemacht. Das Buch ist in erster Linie eine Ermutigung für Menschen, die an Parkinson erkrankt sind. Es ist aber auch sehr interessant für diejenigen, die nicht an Parkinson leiden. Sie können sich darüber freuen, von dieser Krankheit verschont geblieben zu sein. Sie können motiviert werden, ihr Leben achtsam zu leben.
Dem folgenden Zitat von Manfred Rommel auf dem Umschlag möchte ich voll zustimmen:
„Es ist bekanntlich sinnlos, über einen Nachteil ins Grübeln zu verfallen, der sich nicht ändern läßt. Aber es ist sinnvoll, die Folgen dieses Nachteils durch Eigeninitiative zu mildern.“
Dr. Beate Forsbach
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