
Michael Schwarz & Daniel Mandl:
Von Windows zum Mac - die Umsteigefibel
sicher und erfolgreich zu Apple wechseln mit
Boot Camp, Parallels Desktop und VMware Fusion
Edition Digital Lifestyle
144 Seiten, ISBN 978-3-939685-12-8
5. überarb. u. erweiterte Auflage, Mandl & Schwarz-Verlag 2009
Heute stelle ich hier im Buch-Blog das erste Computerbuch vor. Nicht irgendeins, sondern die „Umsteigefibel“, die mir auf meinem Weg von Windows zum Mac sehr geholfen hat. Ich habe mir vor gut einem Jahr ein MacBook gekauft, nachdem ich lange überlegt hatte, mit einem neuen Laptop auf Windows Vista umzusteigen. Denn zum Schreiben meiner Bücher, Aufsätze, Blogs, Newsletter und Websites brauche ich natürlich einen leistungsfähigen Computer. Und da ich viel unterwegs bin, brauche ich ein kleines transportables Gerät. Bekannte hatten mir zum Mac geraten, da ich auch viel mit Musik und Fotos arbeite. Im Bamberger Apple-Laden wurde ich dann endgültig überzeugt, weil das MacBook so klein und so schön ist.
Ratlos saß ich dann vor meinem neuen MacBook und bereute schon den (recht teuren) Einkauf. Denn ich wusste einfach nicht, wie es gehen sollte. Dabei sollte doch alles ganz einfach sein … Das war es auch, und das machte es für mich als langjährige Windows-Anwenderin eben so schwierig. Damals dachte ich: Wenn Du nicht mehr weiter weißt (nein, nicht gründe einen Arbeitskreis), sondern kaufe ein Buch. Und das war dann die „Umsteigefibel“ der Apple-Spezialisten Michael Schwarz und Daniel Mandl, die in ihrem eigenen Verlag ausschließlich Bücher zu den Geräten und der Software des Herstellers Apple produzieren.
Die Umsteigefibel kam schon am nächsten Tag mit einem ermunternden persönlichen Gruß der Autoren, damit kam ich über die ersten Klippen hinweg. Ich erfuhr alles über meinen neuen Rechner im Vergleich mit Windows - das ist besonders gut für langjährige Computernutzer und Windowskenner. Der Einstieg in die Apple-Welt ist so geschrieben, dass auch Computer-Neulinge gut damit zurecht kommen können. Die Beschreibungen sind einleuchtend und werden mit vielen Bildern und Grafiken veranschaulicht. Alle meine Geräte habe ich ohne Probleme (und ohne schwierige Installationen) anschließen können.
Für Windows-Umsteiger ist es interessant, dass man auf dem Mac auch Windows installieren kann, sowohl mit der systemeigenen Software „Boot Camp“ als auch mit „Parallels Desktop“ und „Fusion“ als attraktiven Alternativen. Denn hiermit wird ein virtueller zweiter Computer eingerichtet, und man kann beliebig zwischen den Betriebssystemen hin- und herwechseln. Ich hatte „Parallels“ gekauft und installierte nach den Anweisungen in der Umsteigefibel ohne weitere Probleme Windows XP. Damit hatte ich viel Bekanntes auf meinem MacBook, so dass ich das Neue nun in aller Ruhe kennenlernen konnte. Den Browser Safari benutzte ich gleich, denn bei Apple braucht man kein Antivirenprogramm, und Safari ist bequemer zu nutzen als der Internet Explorer. Später wechselte ich zum Browser Firefox, der noch praktischer für mich war.
Und dann wuchs meine Begeisterung: Als erstes löschte ich das neue Outlook 2007, das ich mir im Hinblick auf einen neuen Laptop mit Windows Vista schon angeschafft hatte. Ich konnte es kaum glauben, aber das einfache Programm Mail, das kostenlos auf dem MacBook war, leistet fast dasselbe, jedenfalls das, was ich brauche. So verkaufte ich das teure Programm nebst Handbuch. Den Umstieg schaffte ich ohne größere Probleme mit der tollen Anleitung in der Umsteigefibel, wobei es tatsächlich ziemlich schwierig ist, die archivierten Emails und Adressen aus Outlook in das neue System zu retten. Aber die humorvollen und kompetenten Erläuterungen der Autoren halfen mir über alle Klippen hinweg.
Und jetzt habe ich endlich Microsoft Office 2007 wieder gelöscht, das ich über Parallels in Windows XP installiert hatte. Ich brauche Word für die Zusammenarbeit mit Verlagen, aber ich konnte die Formatvorlagen des Verlages nur schwer einrichten, und das neue Dateiformat kann kaum jemand lesen. Ich bin zu einer alten Officeversion zurückgekehrt - denn inzwischen habe ich Pages entdeckt. Ganz einfach zu bedienen, und dazu kompatibel mit Word. Inzwischen bin ich so überzeugt davon, dass ich mir das neue iWork 09-Paket gekauft habe, ebenso wie das neue iLife. Denn Foto- und Filmprogramm sind doch sehr gut zu gebrauchen, vorbei sind die Zeiten von Adobe Photoshop und Premiere Elements, iWeb ist verbesserungsbedürftig, aber sehr originell. Ich habe meine Homepage www.beateforsbach.de damit gestaltet.
Die Umsteigefibel informiert ausführlich über den gesamten Datenumzug vom Windows-PC auf den Mac, über Netzwerkfragen, über das Software-Angebot und die Möglichkeiten, Windows-Programme durch Mac-Programme zu ersetzen. Zur Zeit suche ich noch nach Finanzprogrammen unter Mac, denn am liebsten würde ich die Windows XP Installation wieder ganz von meinem Macbook löschen - bei jedem Start erfolgen erst einmal Updates, und dann hängt wieder alles fest … wie früher auf dem Windows-Laptop.
Sehr hilfreich war für mich das letzte Kapitel der Umsteigefibel, in dem bestimmte Routinen bei Windows und Mac gegenüber gestellt sowie die Tastaturbefehle erklärt werden. Nach einigen Monaten habe ich die externe Windows-Tastatur durch eine schicke kleine Apple-Tastatur ersetzt, die genauso groß wie die Tastatur am MacBook ist und daher nur wenig Platz auf dem Schreibtisch einnimmt. Den alten Desktop-PC hatte ich schon nach wenigen Monaten abgeschafft, das MacBook einfach an den Flachbildschirm auf dem Schreibtisch angeschlossen. Ich bin oft unterwegs und musste früher immer die Dateien zwischen Laptop und PC abgleichen. Jetzt stecke ich einfach das MacBook ein und es ist fertig. Natürlich sichere ich die Daten regelmäßig auf einer großen externen Festplatte mit WLAN (Time Capsule mit 500 GB), das geht bei Apple ganz von selber mit dem Programm Time Machine.
Alles Wissenswerte dazu findet man natürlich in der Umsteigefibel, die ich jetzt, nach einem Jahr mit dem MacBook, noch einmal mit großem Interesse und weiterem Gewinn gelesen habe.
Mein MacBook ist inzwischen mein liebstes Gerät und kommt überall mit hin. Unterwegs kann ich Musik hören und Filme ansehen, mein iPod ist manchmal schon überflüssig. Und schick ist es auch, dazu so schön klein. Ich habe den Wechsel noch nicht bereut …
Ich möchte betonen, dass ich weder von Apple noch von dem Verlag Mandl & Schwarz gesponsert werde. Ich möchte einfach meine Begeisterung für das System und die zugehörige Fachliteratur allen mitteilen, die an einem Wechsel auf das andere System interessiert sind.
Dr. Beate Forsbach



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