Mai 12

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Beate Forsbach; Hans Christian Forsbach:
Die Probezeit
Über Abschiede, Neuanfänge und gute Freunde
144 Seiten, ISBN 978-3-943134-00-1, 11,90 EUR
2. korr. Aufl., Edition Forsbach Fehmarn Mai 2012

Das erste Buch in unserem neuen Verlag “Edition Forsbach” ist bereits im November 2011 erschienen. Nunmehr liegt die zweite korrigierte Auflage vor. Ich freue mich über Bestellungen bei der „Edition Forsbach“.
Bitte richten Sie die Bestellungen einfach per Mail an info@edition-forsbach.de.
Sie erhalten das Buch in wenigen Tagen druckfrisch mit einer Rechnung.
Gerne schreibe ich auch eine persönliche Widmung hinein.

Klappentext:

Träume nicht Dein Leben - sondern lebe Deinen Traum!
Als Beate und Hans Christian Forsbach eines Tages entscheiden können, wo sie leben wollen, wählen sie Bamberg, die „Stadt ihrer Träume“ als Alterswohnsitz. Hier haben sie oft Urlaub gemacht. Sie schätzen das reiche kulturelle Angebot, die vielen Ärzte und die Nähe zu den Bergen. Hans Christian hatte als Kind zwei Jahre im Krieg dort gelebt.

Ihre Strandwohnung auf der Ostseeinsel Fehmarn bleibt ihr Zweitwohnsitz und wird immer mehr zu einer Rückzugsmöglichkeit aus den Stürmen des Lebens.

Eine gute Freundin gibt ihnen den Rat, zunächst für drei Jahre auf Probe nach Bamberg zu ziehen und dann zu entscheiden, ob sie wieder an den Niederrhein zurück kommen wollen. Ihre Bitte „Hans Christian, entwurzele uns die Beate nicht“ hat ihnen immer wieder Anlass zum Nachdenken über ihre Heimat und ihre Wurzeln gegeben.

Sie haben viele Abschiede erlebt und oft losgelassen, sie haben gelernt, immer wieder neu anzufangen. In all den Jahren genießen sie das große Glück, gute alte Freunde zu haben.

Nach drei Jahren „Probezeit“ sind sie sich einig, dass sie niemals zurück gehen werden. Nicht nach Dinslaken, nicht in eine frühere Lebensphase. Denn davon haben sie sich schon lange verabschiedet.

Eines Tages wird Hans Christian krank, die Zukunft erscheint in einer völlig neuen Perspektive. Sie ziehen nochmals um und finden ihren „Heimathafen“ auf der Ostseeinsel Fehmarn.

Über die Autoren:
Beate Forsbach, Dr. phil, geb. 20.5.1952 in Weddinghusen und Hans Christian Forsbach, LRSD i.R., geb. 19.12.1937 in Köln, leben seit 2010 auf der Ostseeinsel Fehmarn. Sie sind seit zehn Jahren verheiratet und haben Anfang 2004 ihren Wohnsitz von Dinslaken, wo Beate 48 Jahre gelebt hatte, nach Bamberg verlegt. Dort hatte Hans Christian bereits als Kind zwei Jahre im Krieg gelebt.

Beide lieben die Musik und gehen gerne in Konzerte. Nach dem WDR-Sinfonieorchester in Köln hörten sie in Bamberg die Bamberger Symphoniker und nun das NDR-Sinfonieorchester in Lübeck.

Seit Hans Christians Erkrankung arbeitet Beate zu Hause am Computer und schreibt Bücher, Fachartikel, Blogs und Newsletter zu Themen der Musikpädagogik, der Lebenskunst und zum Mac. Im Buch-Coaching hilft sie anderen Menschen, ihre Buchprojekte zu realisieren. Hans Christian diskutiert gerne mit ihr über ihre Ideen und liest kritisch Korrektur.

Das vorliegende Buch ist in bewährter Teamarbeit entstanden. Es ist das erste Buch in dem neuen Verlag „Edition Forsbach“.

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Okt 25

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Dietlinde Hachmann:
Mein Wunscherbe. Teil 1: Zwischen zwei Welten
Eine biografische Liebes-Reise-Dokumentation über die Gründerin
der Deutsch-Indischen-Gesellschaft in Hamburg e.V.
288 Seiten - ISBN: 978-3-941404-12-0
Acabus Verlag 2010

Als ich Dietlinde Hachmann bei Twitter kennenlernte, waren wir sofort im Gespräch. Sie erzählt gut und gerne, nur die Beschränkung auf 140 Zeichen war uns ein wenig im Weg. Und so kamen wir auch über XING in Kontakt, wo ich erfuhr, dass Frau Hachmann ein Buch mit über 700 (!) Seiten geschrieben hatte. Da musste es schon eine Menge zum Erzählen geben, wenn man ein so dickes Buch schreiben will. Der Verlag hat das Buch „Mein Wunscherbe“ dann leider in zwei Teilen herausgegeben, wovon bisher nur der erste Teil erschienen ist. Und das ist schon das einzig Negative, was man über das Buch sagen kann. Zum Glück soll der zweite Teil in Kürze erscheinen, so dass man die am Ende des ersten Bandes unterbrochene Geschichte weiter lesen kann.

In dem unterhaltsamen und mitreißend geschriebenen Buch beschreibt Dietlinde Hachmann, wie sie ihr Wunscherbe von ihrer Mutter bekam. Erst sechs Jahre nach deren Tod öffnete sie ein geheimnisvolles Paket, in dem sie Fotos, Briefe und weitere Dokumente fand. Bei der Durchsicht lernte sie Teile aus dem Leben ihrer Mutter kennen, von denen sie nie etwas geahnt oder als Kind gespürt hatte. Vor dem Krieg hatte ihre Mutter in Schottland einen Inder kennen und lieben gelernt, aber der Krieg hatte diese Beziehung jäh unterbrochen. Nach dem Krieg gründete ihre Mutter dann die Deutsch-Indische Gesellschaft in Hamburg, um den in Deutschland lebenden indischen Studenten das Leben zu erleichtern.

Dieses große Engagement leistete sie neben ihrem Einsatz für ihre Familie, die Ehe mit Hans und die vier Kinder. Sie nahm die Beziehung zu dem geliebten Inder wieder auf, hatte mit ihm einen regen Briefwechsel, über den ihr Ehemann stets orientiert war. Er war auch damit einverstanden, dass sie auf eine lange Reise nach Indien ging. Bevor sie dort ihren geliebten Inder traf, endet das Buch - eine große Enttäuschung für alle Leser, die wie ich das Buch „verschlungen“ haben. Zu großen Teilen besteht der Text aus den Briefen, die zwischen Lieselotte Hachmann, ihrem Ehemann Hans Hachmann und dem Inder Dr. Debabrata Chatterjee hin- und hergingen. Und der Leser wird Zeuge zweier Liebesbeziehungen von Frau Hachmann, der zu dem unerreichbar fernen Exoten und der zu ihrem deutschen Ehemann, dem Vater ihrer Kinder.

Ich hätte das Buch am liebsten sofort gelesen, als ich es auspackte und die ersten Seiten überflog. Es ist brillant erzählt, schildert das beschwerliche Leben der Familie in und nach dem Krieg in allen Einzelheiten, und man ist wirklich gespannt, wie es weiter geht. Ich habe es später fast an einem Tag durchgelesen. Bei aller Spannung und Emotionalität, die sich auf den Leser unmittelbar überträgt, kamen mir Gedanken an meine eigene Mutter. Auch sie hatte eine große Liebe gehabt, die sie dann kriegsbedingt nicht geheiratet hatte. Wie gerne hätte ich doch von ihr auch solch ein wunderbares Wunscherbe mit Fotos, Briefen und Dokumenten bekommen, um ihr Leben wenigstens nachträglich besser kennen und verstehen zu lernen.

Dietlinde Hachmann regt mit ihrem Buch die Fantasie ihrer Leserinnen und Leser an, deren Gedanken fortan um die ihnen unbekannte Vergangenheit ihrer Familie kreisen. Frau Hachmann hat das große Glück, ihre Mutter viele Jahre nach deren Tod richtig kennen gelernt zu haben. Und sie lässt uns mit ihrem wundervollen Buch an diesem Glück teilhaben.
Man kann sich nur noch auf die Fortsetzung der Geschichte im zweiten Band freuen, der noch in diesem Jahr erscheinen soll.

Ein wundervolles Buch, das seine Leser in den Bann zieht, sie zum Nachdenken über die Geschichte ihrer eigenen Familie und die Zeit, in der all dies sich ereignet hat, anregt. Danke, Dietlinde Hachmann, für dieses großartige Buch!

Dr. Beate Forsbach

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