Jun 20

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Daniel Mandl:
Das Grundlagenbuch zu Mac OS X 10.5 Leopard
Das Betriebssystem von Apple in der Praxis
560 Seiten, ISBN 978-3939685036
Edition Digital Lifestyle
2. erw. und aktualisierte Auflage, Mandl & Schwarz 2008

Braucht man eigentlich Computerbücher? Und dann noch solch dicke „Wälzer“ wie das vorliegende Buch zum neuen Apple-Betriebssystem Mac OS X 10.5?

Seit über einem Jahr benutze ich jetzt mein MacBook und habe es überwiegend intuitiv bedienen können, so dass ich mich bei der Arbeit richtig wohl fühlte. Einige Anfangsprobleme löste ich mit der systemeigenen Hilfe sowie durch Recherchen in Internetforen.

Als ich nun das Buch von Daniel Mandl in die Hände bekam, war ich zunächst überrascht über die Fülle an Informationen, die hier enthalten sind. Dabei sind die Programmpakete iLife und iWork sowie das Programm iTunes hier gar nicht berücksichtigt. Und mehr und mehr begeisterte ich mich bei der Lektüre für die große Funktionsvielfalt des Betriebssystems Leopard auf meinem kleinen Macbook.

Daniel Mandl beschreibt das neue Betriebssystem auf unterhaltsame und kompetente Weise. Man erfährt, wie man seine Arbeit vereinfachen und verbessern kann, lernt zahlreiche Programme und interessante Features kennen. Dabei wird dem Leser die Orientierung in dem 560 Seiten starken Buch sehr einfach gemacht, denn er findet eine klare Gliederung in acht Teile: Von der Installation, über die Arbeitsumgebung und die Systemeinstellungen gelangt er in die Programme für Arbeit, Spaß und Spiel, lernt hilfreiche Dienstprogramme kennen, erfährt alles über das Surfen, Mailen und Chatten, über Netzwerke sowie über Probleme und ihre Lösung.

Dabei ist das Buch sehr unterhaltsam und anregend zu lesen, die zahlreichen Fotos und Grafiken sind zugleich Auflockerung und Veranschaulichung des Textes, der leicht verständlich geschrieben wurde. Man erfährt zusätzlich viel Aktuelles rund um die Programme, zu Internetseiten, Fachzeitschriften und Freeware. Zuweilen kann man sogar erfahren, wofür sich eine Apple-Anwendung nicht eignet, wo es besser ist, zusätzliche Software anzuschaffen.

Ein ausführliches Stichwortverzeichnis sowie Hinweise auf weitere Bücher des engagierten jungen, auf Apple Hard- und Software spezialisierten Verlages Mandl & Schwarz ergänzen dieses hervorragende Buch, das weit davon entfernt ist, eine Ansammlung von trockenen Anleitungen zu sein. Damit kann ich meine eingangs gestellte Frage, ob man ein solches Buch überhaupt braucht, für mich klar mit „JA“ beantworten.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für jeden, der seinen Mac über die einfachen Grundfunktionen hinaus in der ganzen Fülle seiner Möglichkeiten ausnutzen möchte. Denn die Freude an der ausgereiften Technik wird umso größer sein, je mehr man darüber weiß.

Dr. Beate Forsbach

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Jun 14

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Hans Dorsch:
iPhone 3G - iPod, Telefon und Internet
Mobiles Multimedia von Apple mit integriertem Fun-Faktor
184 Seiten, ISBN 978-3-939685-05-0
Edition Digital Lifestyle
2. Auflage, Mandl & Schwarz 2009

Zum ersten Mal sah ich das iPhone im Urlaub, es lag auf dem Tisch eines anderen Gastes. Das ließ ich mir natürlich zeigen und erklären. Ich war voller Euphorie, aber es kam für mich nicht in Frage. Ich hatte immer nur ein billiges Handy mit Prepaid-Karte, dass ich fast nie benutzte. Dann kaufte ich mir ein MacBook und ich begeisterte mich für die Apple-Technologie - auch das iPhone begegnete mir immer wieder einmal. Dann bekamen wir ein neues Auto mit einem Telefon- und iPod-Anschluss, und ich schaute mir das iPhone schon mal im Internet an.

Als ich dann das Buch von Hans Dorsch in die Hände bekam, war ich begeistert von den Möglichkeiten dieses neuen Multimedia-Gerätes. Ich ließ mir das iPhone im Telekom-Laden vorführen und kaufte es am nächsten Tag. Das war wohl für mich der 50. Anstoß, den man braucht, um etwas Neues zu beginnen. Seitdem habe ich wirklich große Freude daran und entdecke immer neue Möglichkeiten. Und meinen Grundsatz, dass ein Handy nicht viel kosten darf und lediglich zum Telefonieren da ist, habe ich inzwischen aufgegeben.

Hans Dorsch beschreibt die vielen Möglichkeiten des iPhone auf unterhaltsame und informative Weise: Telefon, Kontakte und Kalender, das Internet und E-Mail, Musik, Podcasts und Video sowie Programme aus dem App Store. Das Buch richtet sich an Apple-Einsteiger und Handy-Umsteiger - mir fehlten manchmal ganz elementare Informationen, die ich aber durch Probieren bzw. im iPhone-Handbuch gefunden habe.

Das schön gestaltete Buch enthält viele farbige Abbildungen, wodurch die vielen Möglichkeiten des iPhone anschaulich dargestellt werden. Die Texte sind sehr ansprechend, und wer das iPhone noch nicht kennt, der möchte bestimmt bald eines haben. Das Buch eignet sich daher auch prima als Geschenk für jüngere oder auch ältere Freunde - am besten direkt zusammen mit einem iPhone.

Dr. Beate Forsbach

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Feb 20

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Michael Schwarz & Daniel Mandl:
Von Windows zum Mac - die Umsteigefibel
sicher und erfolgreich zu Apple wechseln mit
Boot Camp, Parallels Desktop und VMware Fusion
Edition Digital Lifestyle
144 Seiten, ISBN 978-3-939685-12-8
5. überarb. u. erweiterte Auflage, Mandl & Schwarz-Verlag 2009

Heute stelle ich hier im Buch-Blog das erste Computerbuch vor. Nicht irgendeins, sondern die „Umsteigefibel“, die mir auf meinem Weg von Windows zum Mac sehr geholfen hat. Ich habe mir vor gut einem Jahr ein MacBook gekauft, nachdem ich lange überlegt hatte, mit einem neuen Laptop auf Windows Vista umzusteigen. Denn zum Schreiben meiner Bücher, Aufsätze, Blogs, Newsletter und Websites brauche ich natürlich einen leistungsfähigen Computer. Und da ich viel unterwegs bin, brauche ich ein kleines transportables Gerät. Bekannte hatten mir zum Mac geraten, da ich auch viel mit Musik und Fotos arbeite. Im Bamberger Apple-Laden wurde ich dann endgültig überzeugt, weil das MacBook so klein und so schön ist.

Ratlos saß ich dann vor meinem neuen MacBook und bereute schon den (recht teuren) Einkauf. Denn ich wusste einfach nicht, wie es gehen sollte. Dabei sollte doch alles ganz einfach sein … Das war es auch, und das machte es für mich als langjährige Windows-Anwenderin eben so schwierig. Damals dachte ich: Wenn Du nicht mehr weiter weißt (nein, nicht gründe einen Arbeitskreis), sondern kaufe ein Buch. Und das war dann die „Umsteigefibel“ der Apple-Spezialisten Michael Schwarz und Daniel Mandl, die in ihrem eigenen Verlag ausschließlich Bücher zu den Geräten und der Software des Herstellers Apple produzieren.

Die Umsteigefibel kam schon am nächsten Tag mit einem ermunternden persönlichen Gruß der Autoren, damit kam ich über die ersten Klippen hinweg. Ich erfuhr alles über meinen neuen Rechner im Vergleich mit Windows - das ist besonders gut für langjährige Computernutzer und Windowskenner. Der Einstieg in die Apple-Welt ist so geschrieben, dass auch Computer-Neulinge gut damit zurecht kommen können. Die Beschreibungen sind einleuchtend und werden mit vielen Bildern und Grafiken veranschaulicht. Alle meine Geräte habe ich ohne Probleme (und ohne schwierige Installationen) anschließen können.

Für Windows-Umsteiger ist es interessant, dass man auf dem Mac auch Windows installieren kann, sowohl mit der systemeigenen Software „Boot Camp“ als auch mit „Parallels Desktop“ und „Fusion“ als attraktiven Alternativen. Denn hiermit wird ein virtueller zweiter Computer eingerichtet, und man kann beliebig zwischen den Betriebssystemen hin- und herwechseln. Ich hatte „Parallels“ gekauft und installierte nach den Anweisungen in der Umsteigefibel ohne weitere Probleme Windows XP. Damit hatte ich viel Bekanntes auf meinem MacBook, so dass ich das Neue nun in aller Ruhe kennenlernen konnte. Den Browser Safari benutzte ich gleich, denn bei Apple braucht man kein Antivirenprogramm, und Safari ist bequemer zu nutzen als der Internet Explorer. Später wechselte ich zum Browser Firefox, der noch praktischer für mich war.

Und dann wuchs meine Begeisterung: Als erstes löschte ich das neue Outlook 2007, das ich mir im Hinblick auf einen neuen Laptop mit Windows Vista schon angeschafft hatte. Ich konnte es kaum glauben, aber das einfache Programm Mail, das kostenlos auf dem MacBook war, leistet fast dasselbe, jedenfalls das, was ich brauche. So verkaufte ich das teure Programm nebst Handbuch. Den Umstieg schaffte ich ohne größere Probleme mit der tollen Anleitung in der Umsteigefibel, wobei es tatsächlich ziemlich schwierig ist, die archivierten Emails und Adressen aus Outlook in das neue System zu retten. Aber die humorvollen und kompetenten Erläuterungen der Autoren halfen mir über alle Klippen hinweg.

Und jetzt habe ich endlich Microsoft Office 2007 wieder gelöscht, das ich über Parallels in Windows XP installiert hatte. Ich brauche Word für die Zusammenarbeit mit Verlagen, aber ich konnte die Formatvorlagen des Verlages nur schwer einrichten, und das neue Dateiformat kann kaum jemand lesen. Ich bin zu einer alten Officeversion zurückgekehrt - denn inzwischen habe ich Pages entdeckt. Ganz einfach zu bedienen, und dazu kompatibel mit Word. Inzwischen bin ich so überzeugt davon, dass ich mir das neue iWork 09-Paket gekauft habe, ebenso wie das neue iLife. Denn Foto- und Filmprogramm sind doch sehr gut zu gebrauchen, vorbei sind die Zeiten von Adobe Photoshop und Premiere Elements, iWeb ist verbesserungsbedürftig, aber sehr originell. Ich habe meine Homepage www.beateforsbach.de damit gestaltet.

Die Umsteigefibel informiert ausführlich über den gesamten Datenumzug vom Windows-PC auf den Mac, über Netzwerkfragen, über das Software-Angebot und die Möglichkeiten, Windows-Programme durch Mac-Programme zu ersetzen. Zur Zeit suche ich noch nach Finanzprogrammen unter Mac, denn am liebsten würde ich die Windows XP Installation wieder ganz von meinem Macbook löschen - bei jedem Start erfolgen erst einmal Updates, und dann hängt wieder alles fest … wie früher auf dem Windows-Laptop.

Sehr hilfreich war für mich das letzte Kapitel der Umsteigefibel, in dem bestimmte Routinen bei Windows und Mac gegenüber gestellt sowie die Tastaturbefehle erklärt werden. Nach einigen Monaten habe ich die externe Windows-Tastatur durch eine schicke kleine Apple-Tastatur ersetzt, die genauso groß wie die Tastatur am MacBook ist und daher nur wenig Platz auf dem Schreibtisch einnimmt. Den alten Desktop-PC hatte ich schon nach wenigen Monaten abgeschafft, das MacBook einfach an den Flachbildschirm auf dem Schreibtisch angeschlossen. Ich bin oft unterwegs und musste früher immer die Dateien zwischen Laptop und PC abgleichen. Jetzt stecke ich einfach das MacBook ein und es ist fertig. Natürlich sichere ich die Daten regelmäßig auf einer großen externen Festplatte mit WLAN (Time Capsule mit 500 GB), das geht bei Apple ganz von selber mit dem Programm Time Machine.
Alles Wissenswerte dazu findet man natürlich in der Umsteigefibel, die ich jetzt, nach einem Jahr mit dem MacBook, noch einmal mit großem Interesse und weiterem Gewinn gelesen habe.

Mein MacBook ist inzwischen mein liebstes Gerät und kommt überall mit hin. Unterwegs kann ich Musik hören und Filme ansehen, mein iPod ist manchmal schon überflüssig. Und schick ist es auch, dazu so schön klein. Ich habe den Wechsel noch nicht bereut …

Ich möchte betonen, dass ich weder von Apple noch von dem Verlag Mandl & Schwarz gesponsert werde. Ich möchte einfach meine Begeisterung für das System und die zugehörige Fachliteratur allen mitteilen, die an einem Wechsel auf das andere System interessiert sind.

Dr. Beate Forsbach

Mein neues MacBook

MacBook

MacBook auf dem Schreibtisch

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