Nov 26

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Wolfgang Wierzyk (Hrsg.):
Piano light. Pop Christmas für Klavier
16 leichte Arrangements
44 Seiten, ISBN: 9783795753979
Schott Music 2005

Wer schon einige Weihnachtsliedersammlungen für Klavier hat, vermisst vielleicht manchmal ein wenig „Pep“. Denn Schüler wünschen sich oft Weihnachtslieder mit Schwung, Rhythmus und Spaß. Und genau das bietet diese neue Sammlung mit 16 englischsprachigen Weihnachtsliedern, die sich für den Musikunterricht genauso eignen wie für den Englischunterricht.

Die gut klingenden Klaviersätze sind recht einfach gehalten, so dass sie ohne große Vorbereitungen im Unterricht eingesetzt werden können. Dazu gibt es Akkordangaben und vollständige Texte, aus denen man auch ein Klassenarrangement entwickeln kann. Neben lustigen Liedern gibt es auch nachdenklichere, in manchen Liedern erfährt man etwas über die englischen Weihnachtsbräuche. Und dann gibt es Songs bekannter Popstars, wie die wohl bekannteste Pop-Weihnachtshymne „Last Christmas“ von George Michael, „Thank God It’s Christmas“ von Queen und „Christmas Time“ von Bryan Adams.

Natürlich ist das Heft auch für den privaten Gebrauch sehr schön: Ich habe mit einem Stück angefangen und erst wieder aufgehört, als ich das Heft durchgespielt hatte. Neben dem Einsatz im Musik- und Englischunterricht erscheint mir das Album auch für den Klavierunterricht gut geeignet, die Sätze sind motivierend und nicht so schwer für Schüler nach zwei bis drei Jahren Unterricht.

Dr. Beate Forsbach (für lehrerbibliothek.de)

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Nov 19

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Carsten Gerlitz:
Christmas Time
25 Famous Christmas Songs
80 Seiten, mit Audio CD, ISBN 9783795758653
Schott Music 2007

Wenn man am Nikolaustag mit der Post Weihnachtsnoten bekommt, dann gibt’s nur eins: Man geht gleich zum Instrument, um sie auszuprobieren. Ich habe mich also an unseren Flügel gesetzt und mit „Rudolph The Red-Nosed Reindeer“ begonnen. Das swingt sofort, klingt gut und ist ziemlich leicht spielbar. Beim nächsten Lied „Mary’s Boychild“ habe ich dann gemerkt, dass man doch ein wenig üben oder wenigstens genauer hinschauen muss.

Mit „Christmas Time“ legt Carsten Gerlitz nun ein weiteres Notenheft „mit Erfolgsgarantie“ vor. Alle Lieder (es sind 14 englischsprachige und 11 deutschsprachige) kann man spielen, ohne dass jemand dazu singt. Die Arrangements sind ansprechend und interessant, teilweise raffiniert gesetzt, aber nie zu schwierig. Wer einige Jahre Klavier spielt, kann sie vermutlich vom Blatt spielen. Sie klingen gut und machen daher dem Pianisten wie den Zuhörern viel Freude.

Wer leicht spielbare konventionelle Weihnachtsmusik sucht, sollte sich vielleicht besser eine andere Sammlung anschaffen. Wer aber eine musikalische Erfrischung für die Adventszeit und den Weihnachtsabend sucht, ist mit diesem Heft gut bedient. Und wenn man bis Weihnachten noch nicht alle Lieder spielen kann, kann man die beiliegende CD auflegen, auf der der Autor alle Lieder – sehr wohlklingend - eingespielt hat.

Das Album ist auch für den Musikunterricht in der Schule geeignet, denn man kann die Lieder zu den Sätzen singen. Es erscheint mir auch für den Klavierunterricht sehr geeignet, die Sätze sind wirklich motivierend und nicht so schwer für Schüler nach drei bis vier Jahren Unterricht.

Sehr empfehlenswert, auch als Geschenk für Musiker, die damit sofort ihren Weihnachtsabend gestalten können.

Dr. Beate Forsbach

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Nov 19

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Carsten Gerlitz:
Pop Ballads
16 bekannte Pop-Balladen incl. CD
68 Seiten, ISBN 9783795757366
Schott Music 2005

Wer schöne Popsongs auf dem Klavier spielen möchte, ohne dass jemand dazu singt, der ist mit den „Pop Ballads“ von Carsten Gerlitz gut bedient. Das Buch enthält 16 bekannte Balladen, neben einigen älteren Traditionals vor allem neuere Popsongs.

Die Klaviersätze haben einen mittleren Schwierigkeitsgrad, wer einige Jahre Klavier spielt, kann sie vermutlich vom Blatt spielen. Sie klingen gut und machen daher dem Pianisten wie den Zuhörern viel Freude.

Ich habe mit einem Stück angefangen und erst wieder aufgehört, als ich das Heft durchgespielt hatte. Vielleicht sind die Stücke nicht unbedingt als Unterrichtsmaterial für den Musikunterricht in der Schule geeignet, aber der Musiklehrer oder fortgeschrittene Schüler können sie durchaus im Unterricht vorspielen, z.B. um Arrangements bekannter Stücke zu vergleichen. Für den Klavierunterricht erscheint mir das Album sehr geeignet, die Sätze sind wirklich motivierend und nicht so schwer für Schüler nach zwei bis drei Jahren Unterricht.

Die CD enthält alle Balladen, eingespielt vom Autor. Einerseits kann man genau abhören, in welchem Tempo und Rhythmus die Stücke zu spielen sind. Andererseits klingt sie so gut, dass man sich die CD auch einfach so anhören kann.

Dr. Beate Forsbach

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Nov 01

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Dirko Juchem:
Saxophon spielen - mein schönstes Hobby. Tenor Band 1
Die moderne Schule für Jugendliche und Erwachsene
112 Seiten, ISBN: 9783795757328
Mitspiel-CD mit Komplettversion und Playback
Schott Music 2005

Wer als Erwachsener ein Instrument erlernen will, möchte natürlich schnell Fortschritte machen und sich nicht durch überflüssige und langweilige Übungen und Erklärungen aufhalten lassen. Ich habe als Musikerin mit entsprechenden Vorkenntnissen einige Saxophonschulen erprobt, um möglichst bald Tenorsaxophon spielen zu können. Leider waren die meisten Lehrwerke für mich nicht allzu motivierend. Die vorliegende Saxophonschule von Dirko Juchem vermittelt das Saxophonspielen im wahrsten Sinne des Wortes als „schönstes Hobby“.

Das Buch ist für Kinder und Jugendliche genau so geeignet wie für Erwachsene, denn die Motivation durch das Musikmachen von Anfang an ist das entscheidende positive Merkmal dieser Schule. Dirko Juchem führt die Lernenden auf spielerische Weise zum Saxophon. Viele Übungen sind in Songs enthalten, die man zusammen mit der Begleitung auf der Playback-CD oder mit einem Pianisten oder Gitarristen spielen kann. Da macht das Üben viel Spaß – denn ohne Üben geht es natürlich auch mit der besten Schule nicht. Die meisten Lieder sind bekannt, neben Traditionals gibt es Songs aus Rock und Pop, aus Jazz und Folklore, sogar klassische Melodien sind enthalten.

Die notwendigen Kenntnisse über Noten, Musiklehre und über das Saxophon und seine Pflege werden ebenso vermittelt wie Grundlagen des Spielens ohne Noten und der Improvisation. Dabei gefällt mir vor allem die ansprechende graphische Gestaltung des Buches, man bekommt sofort Lust, damit zu arbeiten und zu lernen. Die Noten sind besonders groß gedruckt (das wird auch so manchen Brillenträger erfreuen), Erklärungen häufig farbig unterlegt, dazu kommen Abbildungen und Fotos, die für das Erlernen der Haltung wichtig sind. Und als Lernkontrolle schließt jedes Kapitel mit einem Test ab.

Die beigefügte CD enthält alle Lieder als Komplettversion und Playback, die Qualität der Aufnahmen ist wirklich professionell.
Sehr brauchbar ist auch das beigefügte achtseitige Heft mit Harmoniebegleitungen für C-Instrumente. Hier wird nicht nur dem Pianisten oder Gitarristen ermöglicht, die Songs zu begleiten, der Schüler erfährt auch gleich etwas über die Grundlagen der Jazzimprovisation.

„Saxophonspielen – mein schönstes Hobby“ ist eine rundum gelungene Schule und man kann nur mit dem Autor Dirko Juchem allen Schülern und Saxophonlehrern viel Spaß damit wünschen, und natürlich auch gespannt sein auf den zweiten Band.

Dr. Beate Forsbach

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Jul 23

Beate Forsbach:
Fächerübergreifender Musikunterricht
Konzeption und Modelle für die Unterrichtspraxis
Forum Musikpädagogik Bd. 77
268 Seiten, ISBN 978-3-89639-549-8
Wissner Verlag Augsburg 2008

Rezension von Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de:
“Leider ist es immer noch die Regel, dass Lehrerinnen und Lehrer das Fach, das sie unterrichten, für das Wichtigste halten und nicht bereit sind, über die Grenzen des eigenen Faches zu blicken. Dabei bietet der fächerübergreifende Unterricht die große Chance, Problemstellungen nicht nur aus der Sicht eines Fachgebietes, sondern in ihrer Vielschichtigkeit zu betrachten. Und nicht nur fachlich, sonderna uch methodisch besteht die Möglichkeit deskooperativen Suchens nach Lösungen. Beate Forsbach praktiziert diese Idee des fächerübergreifenden Unterrichts seit vielen Jahren und bietet dem Leser im vorliegenden Buch einen Einblick in den fächerübergreifenden Musikunterricht. Neben der grundlegenden Einführung in die Konzeption (Arbeitsdefinition, Merkmale, Absichten, Ziele, Organisationsformen etc.) ist das Buch aber vor allem eine Fundgrube für die Praxis. Die Autorin entfaltet den Ansatz anschaulich und konkret an einer Viezahl von Beispielen und Themen (Klanggeschichten, Liedermachen, Musik und Gewalt, Musical, Jazz-Geschichten u.a.). Die vorgestellten Unterrichtsmodell und Projekte machen Lust, neue Wege zu wagen. Voraussetzung ist natürlich, dass Lehrer und Schüler bereit sind, den Weg des gemeinsamen Forschens zu gehen und Abschied zu nehmen von festgefahrenen Rollenbildern und lehrerzentrierten Methoden. Weiterführende Informationen und Materialien sind auf der Webseite zum Buch erhältlich: www.faecherübergreifender-musikunterricht.de.”

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