Jun 13

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Hagara Feinbier:
Come together Songs. Afrikanische und indianische Lieder.
Neue Erde Verlag 2002.
Insgesamt gibt es 3 CDs und zwei Liederbücher.

Nach dem großen Erfolg ihres Liederbuches „Come together Songs“, mit dem Hagara Feinbier die Menschen wieder zum Singen bringen möchte, hat sie sich einen Traum erfüllt und eine CD mit ihren Freunden, Laien und Profi-Musiken gemeinsam produziert. In den Aufnahmen ausgewählter Lieder spürt man die pure Lebenslust und die gemeinschaftliche Energie der Musiker. Denn es wird nicht nur gesungen, sondern man hört auch toll arrangierte Begleitungen mit verschiedensten Instrumenten wie Percussion, Saxophon, Gitarre, Bass, Keyboard und anderes.

Mir gefallen die Aufnahmen sehr gut, sie klingen schön, sind vom gemischten Chor sauber intoniert und gut aufgenommen. Man möchte am liebsten mitsingen und wünschte sich, dass alle Lieder aus dem Liederbuch in dieser Art aufgenommen wären.

Dr. Beate Forsbach

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Jun 13

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Hagara Feinbier:
Come Together Songs. Lieder des Herzens.
Zwei Liederbücher und drei CDs.
Neue Erde Verlag 2006

Singen kommt zu kurz in Schulen, Kindergärten und in den Familien. Lieder kann man heute über die Medien hören, aber das Grundbedürfnis des Menschen nach Singen wird dadurch nicht befriedigt. Hagara Feinbier, die Herausgeberin des Liederbuches „Come together Songs“ möchte die Menschen wieder zum Singen bringen, in ihren Alltagszusammenhängen, mit ihren Kindern, ihren Freunden und Kollegen. Die Musikerin und Musikpädagogin begeistert die Menschen seit 15 Jahren auch in ihren Musikseminaren und Workshops. Dabei bringt sie die Menschen in neuer Art zum Singen zusammen: Die Lieder aus aller Welt sind musikalisch einfach und haben meist wenig Text, so dass sie leicht auswendig gesungen werden können. Manche Lieder können beliebig lange gesungen werden, so dass die Menschen dabei zur Ruhe kommen können.

Das liebevoll gestaltete Liederbuch enthält Lieder aus aller Welt, mit Geschichten, Gedichten, Sprüchen und Zeichnungen. Zu den Liedern gibt es Übersetzungen und Erklärungen, damit die Menschen wissen, was sie singen. Teilweise gibt es auch Anleitungen zur Form oder zur passenden Bewegung. Alle Lieder sind in Noten mit Gitarrengriffen notiert. Die zugehörigen CDs können zum Anhören der Lieder, vor allem aber auch zum Mitsingen benutzt werden.

Dieses Liederbuch ist auch für den Musikunterricht und das Singen in Schulen bestens geeignet, z.B. lassen sich viele Menschen bei einem offenen Singen einbeziehen. Das Wichtigste dafür sagt Hagara Feinbier in ihren Hinweisen zum Singen mit Gruppen: „Du musst kein talentierter Sänger sein, um mit einer Gruppe zu singen. Was du brauchst, sind Begeisterungsfähigkeit, Freude am Singen und Liebe zu den Menschen, mit denen du arbeitest.“ Man kann nur hoffen, dass sich an jeder Schule wenigstens ein derartiger Lehrer findet.

Dr. Beate Forsbach

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Jun 10

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Karl Adamek:
Singen als Lebenshilfe. Zu Empirie und Theorie von Alltagsbewältigung.
Waxmann Verlag 2008

Seit einiger Zeit ist das Singen wieder in den Medien präsent – denn Singen macht glücklich und gesund, es wirkt gegen Stress, so heißt es in vielen Veröffentlichungen. Mehrere Initiativen haben sich inzwischen gebildet, um das Singen zu fördern, z.B. der Verein „Il canto del mondo“. Sein Vorsitzender Dr. Karl Adamek ist der Autor des vorliegenden Buches, das bereits 1996 und nunmehr in 4. Auflage erschienen ist – ein Zeichen für die Aktualität des Themas. Denn Dr. Adamek, der auch Kurse und Seminare zu diesem Thema leitet, hat nachgewiesen, dass Singen die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert.

Im ersten Kapitel des Buches schildert der Autor ausführlich, wie wichtig das Singen für den Menschen und seine Gesundheit ist. Dazu bezieht er viele Beispiele aus der Geschichte, den Weltreligionen und alten Mythen heran, bevor er den aktuellen Forschungsstand beschreibt. Er beschränkt sich in seiner Untersuchung allerdings auf den Einzelgesang und schließt damit eine wesentliche Funktion des Singens aus, die nur beim Singen in Gruppen zum Tragen kommt und daher auch für die Anwendung in Schulen interessant wäre.

Im zweiten und dritten Kapitel werden eine Fragebogenanalyse und verschiedene Experimente dargestellt und wissenschaftlich ausgewertet. So interessant dieser Teil auch ist - für den Musikpädagogen, der sich mit der Praxis des Singens beschäftigt, ist er doch recht anstrengend zu lesen.

Gut, dass im vierten Kapitel die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen in klarer verständlicher Sprache mitgeteilt werden. Adamek betont die Bedeutung von Eltern, Schule und räumlichen Umfeld in Bezug auf das Singen und hebt besonders hervor, dass das „verordnete Singen“ kontraproduktiv wirkt. Nach seinem Plädoyer für eine „Erneuerte Kultur des Singens“ formuliert er abschließend pädagogische Aufgaben, die von den Musiklehrern in den Schulen gelöst werden müssen. Er betont, dass Singen nur sinnvoll ist, wenn es freiwillig geschieht, dass Singen in der Gruppe einen Gruppenkonsens voraussetzt, ihn aber nicht erzeugt. Dass man nur durch Begeisterung zum Singen motivieren kann, ist eigentlich eine altbekannte Tatsache, scheint aber in den Schulen noch nicht überall bekannt zu sein. Für freiere Formen des Singens sollten Freiräume geschaffen werden, z.B. in Form von Arbeitsgemeinschaften an den Schulen.

Das Buch ist für jeden geeignet, der sich für das Singen und seine heilsame Wirkung interessiert und mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfahren möchte. Empfehlenswert!

Dr. Beate Forsbach

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