Jun 27

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JANDO
Windträume
… eine wundersame Reise zu sich selbst
48 Seiten, ISBN 978-3941139855
Telescope Verlag 2010

“Eine Entdeckungsreise für junge und alte Leser, die bereit sind, ihre Träume in ihr Leben einzubeziehen und so die Wahrhaftigkeit der Liebe und des Lebens erkennen lernen. Eine Erzählung über Trauer, Hoffnung, Liebe und über die magische Entstehung von Sternschnuppen.“ So steht es im Klappentext des kleinen Buches von JANDO mit Zeichnungen seiner jüngeren Schwester ANTJECA.

Das Buch beginnt wie ein Märchen, manch einer kann glauben, es sei die Erzählung eines Träumers. Beides mag richtig sein, denn es ist die märchenhafte Geschichte eine Mannes, der lernt, seine Träume zu leben. JANDO vermittelt dem Leser Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Aus den Presseinformationen zum Autor erfährt man, dass sich JANDO selber mit seinem Buch am meisten Mut macht.

JANDO ist ein typisches Kind unserer modernen Zeit, er bekommt viele Chancen, will aber immer seinen eigenen Kopf durchsetzen. Der plötzliche Tod seines Vaters lässt in ihm eine neues Bewusstsein entstehen für das, was im Leben wirklich wichtig ist. JANDO träumt weiter den Traum von der großen Karriere und landet schließlich nach dem letzten Misserfolg auf dem Sozialamt. Er lässt sich seine Träume nicht nehmen, sein Buch “Windträume” gibt ihm neuen Mut, schließlich findet er einen Verlag.

Und so liegt nun das Büchlein von JANDO vor, innerhalb kurzer Zeit wurden 2000 Exemplare verkauft. Der Verlag plant nun sogar die Herausgabe eines Hörbuches.

Was ist das für ein Buch, das einen solchen Erfolg hat? Es bekommt durch die Darstellung in den Netzwerken Myspace, Twitter und Facebook viele Fans, die auf der Buch-Website viele interessante Beigaben finden: Vom Gewinnspiel, einem “Titelsong Contest” bis zu gerahmten Bildern, Postern und Postkarten.

Die wundersame Geschichte selber spricht den Leser mit seinen Emotionen und Träumen an, ebenso wie die wunderschönen farbigen Bilder. Der Leser erlebt Trauer, Liebe und Hoffnung mit der Hauptperson Tom, und erfährt etwas über die magische Entstehung von Sternschnuppen. Jedes der kurzen Kapitel enthält eine Lebensweisheit.

Mich hat der Text häufig an andere Bücher erinnert, z.B. die von Sergio Bambaren. JANDO schreibt klar und unmissverständlich, sein Text spricht den Leser unmittelbar an, die Botschaft “niemals aufgeben” kommt gut an.

So wird sein Buch hoffentlich noch viele weitere Leser begeistern. Dem Autor JANDO wünsche ich, dass er nun endlich seine Träume leben kann, und dass er seinen eigenen Stil immer weiter ausprägen kann.

Dr. Beate Forsbach

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Apr 29

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Manfred Plinke:
Mini-Verlag
Selbstverlag, Publishing on Demand, Verlagsgründung, Buchherstellung, Buchmarketing, Buchhandel, Direktvertrieb
315 Seiten, ISBN 978-3866710702
7. überarbeitete Auflage, Autorenhaus Verlag 2009

Ein Buch selber schreiben und veröffentlichen, das ist für viele Menschen ein Traum. Ob es ein Sachbuch ist, der erste eigene Roman, ein Lyrikband oder aber eine Sammlung von Kurzgeschichten - manche Publikation scheitert daran, dass kein Verlag sie drucken will. Oder aber es wird ein hoher Druckkostenvorschuss verlangt, wodurch der Traum vom eigenen Buch oft schon erledigt ist.

Manche Autoren bringen ihr Buch dann im Selbstverlag heraus und merken erst später, was dabei alles zu bedenken gewesen wäre, wie viele Fragen dabei entstehen. Für diese mutigen Mini-Verleger erscheint der Ratgeber “Mini-Verlag” aus dem engagierten Autorenhaus-Verlag bereits in siebter Auflage. Wie auch das bewährte “Jahrbuch für Autoren” und das “Handbuch für Erst-Autoren” ist es ein großer Gewinn und ein unentbehrliches Nachschlagewerk.

Der Leser erfährt alles über die Bucherstellung und das Verlagswesen, von der Gewerbeanmeldung bis zum professionellen Verkauf und Vertrieb. Das Buch enthält viele detaillierte Informationen, rechtliche Grundlagen, Adressen, Beispiele und Erfahrungsberichte von Mini-Verlegern. Ein erfahrener Verlagshersteller gibt praktische Anleitung und wertvolle Tipps für Satz, Gestaltung und Herstellung von Büchern.

Dieses Buch ist nicht nur informativ, es ist auch eine Bereicherung für jeden Leser und künftigen Autor und Mini-Verleger. Denn dieser wird motiviert, sich selber an die Arbeit des Schreibens und Publizierens zu machen - und seine Erfahrungen in die nächste Auflage des Ratgebers “Mini-Verlag” einfließen zu lassen.

Dr. Beate Forsbach

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Apr 24

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Daniel Mandl:
iPhoto ‘09
iLife von Apple
für engagierte Digitalfotografen
256 Seiten, ISBN: 978-3-939685-13-5
Edition Digital Lifestyle
Mandl & Schwarz Verlag 2009

Das Programmpaket iLife war schon installiert, als ich mein erstes MacBook bekam, und so habe ich natürlich auch gleich iPhoto ausprobiert. Als engagierte Digitalfotografin brauchte ich ein Programm zum Ordnen, Bearbeiten und gelegentlichen Präsentieren meiner zahlreichen Fotos. iPhoto war von Anfang an intuitiv zu bedienen und so installierte ich auch die Version `09.

Als ich dann das Buch von Daniel Mandl in die Hände bekam, war ich überrascht über die vielfältigen Möglichkeiten von iPhoto `09. Das Buch ist nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Fortgeschrittene geschrieben. Es führt systematisch in das Programm und seine Möglichkeiten ein - vom Laden der Bilder über die Einstellungen, die Bildbearbeitung, Recherche, Präsentation und Ausgabe der Bilder. Dabei werden auch die neuen Funktionen „Orte“ und „Gesichter“ genau erläutert. Ein Kapitel über Problemlösungen und ein ausführliches Stichwortverzeichnis beschließen das Buch.

Daniel Mandl schreibt kompetent, unterhaltsam und informativ, die zahlreichen farbigen Abbildungen erleichtern das Verständnis und machen dem Leser deutlich, worum es jeweils geht. Die Texte sind in verschiedenen Farben gedruckt, verschiedene Symbole erleichtern die Orientierung, die Abbildungen sind mit zusätzlichen kurzen Texten am Rand erläutert. Das spricht den Leser an und ermuntert, immer wieder nachzulesen und neue interessante Details über iPhoto zu erfahren.

Besonders gut gefällt mir das Kapitel, in dem die vielfältigen Möglichkeiten der Präsentation digitaler Bilder erläutert werden: Von der Diashow zu gedruckten Büchern, Kalendern und Fotokarten, von der Web-Galerie zu Flickr, Facebook und dem Versand per E-Mail. Schließlich erfährt man sogar noch, wie man eigene Fotos als Schreibtisch-Hintergrund einrichtet, Webseiten mit iWeb sowie Alben und Diashows in iDVD gestaltet.

Dieses Buch ist eine Bereicherung nicht nur für Einsteiger, sondern auch für Mac-User und Digitalfotografen, die schon lange mit iPhoto umgehen. Es ist eine tolle Einführung und ein Handbuch zum Nachschlagen, außerdem bringt es eine Menge mehr Spaß mit den eigenen Fotos.

Dr. Beate Forsbach

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Apr 03

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Beate Forsbach:
Leben allein genügt nicht
Von der Kunst des Älterwerdens
192 Seiten, Paperback, Format 22 x 17 cm
mit zahlreichen farbigen Fotos
ISBN 978-3-8391-3864-9
BOD 2010

Mein neues Buch “Leben allein genügt nicht - Von der Kunst des Älterwerdens” ist am 11. März 2010 erschienen.

Klappentext:

Mit ihrem Buch „Leben ist mehr – Lebenskunst lernen beim Älterwerden“ begeisterte Beate Forsbach viele Leser. Nicht nur Senioren, auch viele jüngere Menschen beschäftigen sich mit dem Älterwerden. Denn das betrifft ja jeden Menschen in jedem Moment seines Lebens.

Beate Forsbach zeigt, wie wir die Kunst des Älterwerdens erlernen und in unserem Leben anwenden können. Sie erzählt von alltäglichen Begebenheiten aus dem Zusammenleben mit ihrem Mann Hans Christian und leitet daraus Wegweiser für das Älterwerden ab.

Ihre Geschichten sind jetzt und hier entstanden. Sie handeln von Veränderungen und Überraschungen, vom Abschied und Loslassen, von Liebe und Freundschaft, von Angst und Hoffnung, von Stress, Krankheit und Heilung, aber auch von Optimismus, Glück und Lebensfreude. Sie zeigen uns, dass auch wir in unserem Leben jeden Tag das ganz persönliche Glück erfahren können.

Sprüche, Gedichte und Texte anderer Autoren sowie Rezensionen ausgewählter Bücher geben dem Leser kleine und große Denkanstöße. Zahlreiche farbige Fotos lenken den Blick auf die Schönheiten in unserem alltäglichen Leben.

„Leben allein genügt nicht“, sagte der Schmetterling,
„Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben.“

(Hans Christian Andersen, 1805-1875)

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Mrz 22

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Christoph Hartlieb:
Wer älter wird …
80 Seiten, ISBN 978-3940490698
Deutsche Literaturgesellschaft 2010

„Dieses Buch enthält nicht die streng wissenschaftlichen Forschungsergebnisse eines Professors der Gerontologie, sondern Beobachtungen eines Beteiligten, in verschiedenen Situationen und damit auch aus verschiedenen Stimmungen heraus.” Das schreibt der Autor, ehemalige Oberstudienrat und Pfarrer Christoph Hartlieb, Jahrgang 1934, im Vorwort zu seinem neuen Buch.

„Wer älter wird …” - so beginnt jedes der 20 Kapitel in Reimform, in denen Christoph Hartlieb authentisch beschreibt, wie es ihm beim Älterwerden ergangen ist. Mal heiter, mal eher besinnlich und nachdenklich, so nimmt er sich viele wichtige Themen vor: Ob es um das Altern allgemein geht, um Beschwerden und Jammern, um die Vergesslichkeit, um Sex, um Brillen, Gebisse und andere Ersatzteile, oder aber um Aspekte der Lebensphilosophie wie Fragen und Widersprüche, Umwege, Trennungen, die Zeit oder das Lebensrisiko - immer liest man die Betrachtungen des Autors einerseits mit Vergnügen, andererseits aber mit ein wenig Schrecken vor den realistisch dargestellten Problemen beim Altwerden.

Der Autor, der sich als ernsten Menschen bezeichnet, der gerne lacht, macht uns aber die unliebsamen Seiten des Älterwerdens durchaus schmackhaft, denn es kann ihnen sowieso keiner entkommen. Er sagt, dass der Humor ihn oft vor dem Schlimmsten gerettet habe. Der Autor liebt nicht nur die Gedichte Homers, sonder schätzt auch Wilhelm Busch, Erich Kästner, Eugen Roth, Joachim Ringelnatz und Kurt Tucholski. Gelernt hat er auch von diesen Meistern der Reimkunst, das spürt man auf jeder Seite seines Buches.

Und so habe ich das ganze Buch mit wachsendem Vergnügen gelesen, und ich habe es bewundert, wie der Autor nach der Schilderung schlimmer Dinge immer wieder zu den versöhnlichen Aspekten des Alterns gelangt. Als Beispiel sei der Abschluss des Kapitels „Lebensrisiko“, in dem die Gefahren des Lebens beschrieben werden, zitiert:

„Drum iss und trink, sei guten Mutes,
genieß das Leben und tu Gutes.
Vielleicht erreichst Du ganz bequem
das Alter von Methusalem.
Sei nicht so missgelaunt und knurr‘g.
Wie oft setzt sich das Leben durch!
Gibt‘s nicht gewisses Risiko,
wärst du des Lebens auch nicht froh
und würdst, zur Freude deiner Erben,
verfrüht an Langeweile sterben.“

Ein anregendes und unterhaltsames Buch über das Älterwerden, dass auch jüngeren Lesern viel geben kann!

Dr. Beate Forsbach

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